Forschung ab dem 1. Semester

Forschung ab dem 1. Semester!

 
Was hat Humboldt dazu gesagt:
 
Für Wilhelm von Humboldt stellte die Einheit von Forschung und Lehre und die Zusammenführung der Akademien und Universitäten ein Lebenswerk dar. Den Studenten sollte der Zugang zu den Methoden und Arbeiten der Forschung erleichtert werden. Doch an vielen Universitäten in Deutschland wird zwar sowohl gelehrt als auch geforscht, dennoch erhalten die Studierenden oftmals nur Zugang zu Lehrveranstaltungen. Was uns das humboldtsche Bildungsideal heute vorschreiben würde, wenn wir ihm folgen, wäre der offene Zugang zur Forschung für Studenten vom ersten Semester an. Denn nur so können wir der Idee der humboldtschen Einheit gerecht werden. 
 
Was der LHG fordert:
 
1) Forschung und Lehre gehören zusammen! 
Die Einheit von Forschung und Lehre ist Teil des Bildungsideals der Liberalen Hochschulgruppen. Forschung & Lehre bedingen einander. Das eine macht ohne das andere keinen Sinn. Dabei ist wichtig, dass die Hochschule insgesamt die Einheit von Forschung und Lehre wahrt – jedoch nicht bei jeder einzelnen wissenschaftlichen Stelle. Der Zwang jedes Dozenten zu Lehre und Forschung ist nicht mehr zeitgemäß und verschwendet viele Ressourcen. Ein schlechter Dozent ist in der Lehre für die Studierenden eine Belastung, kann jedoch durch exzellente Forschung den Studierenden im Studium viele Möglichkeiten bieten. Von einem solchen Verhältnis profitieren alle Akteure.
 
2) Lasst die Studis forschen!
Der LHG möchte besonders begabten Bachelorstudenten so früh wie möglich die Möglichkeit geben, sich im Bereich der Forschung zu engagieren. Dadurch können Talente bereits frühzeitig mit der Arbeit in der Forschung vertraut gemacht und Talente zielgerichtet gefördert werden.